╔══ Tannen-Stachelbart (11. Oktober 2026)Hericium flagellum
[ map ]47.4841°N 11.1668°E
╔═ Lebensraum
Saprobiont und Schwächeparasit an Nadelholz-Totholz, vor allem Weißtanne (Abies alba), in kühlen, feuchten Bergmischwäldern; Spätsommer bis November
╔═ Genießbarkeit
Jung essbar, aber selten und in Teilen Europas geschützt; sollte besser stehen gelassen werden
╔═ Bestimmungsmerkmale
- ▸ Weißer, korallenartiger Fruchtkörper aus vielen mehrfach gabelnden Ästen, bis über 30 cm breit, im Alter creme- bis gelblich
- ▸ Lange weiße Stacheln (bis etwa 20 mm), die büschelig von den Astenden herabhängen – anders als die Stacheln entlang der Äste beim Ästigen Stachelbart
- ▸ Festes, fleischiges weißes Fleisch mit mildem, angenehmem Geruch und Geschmack
- ▸ Wächst auf Totholz von Nadelbäumen, besonders Weißtanne, an stehenden und liegenden Stämmen und Stümpfen
╔═ Anmerkungen
1983 durch Kreuzungsexperimente als eigene Art vom Ästigen Stachelbart (H. coralloides) bestätigt; stark an die Weißtanne gebunden und in weiten Teilen Europas als gefährdet eingestuft.