╔═ Fotos
[ map ]47.4952°N 11.1139°E
╔═ Namen
Wissenschaftlicher NameLycoperdon perlatum
Gebräuchliche NamenGemeiner Stäubling, devil's snuff-box, common puffball, warted puffball, gem-studded puffball, Flaschen-Stäubling
╔═ Nomenklatur
Anerkannter NameLycoperdon perlatumPers., 1796
alle Namen (12)
Variationen
Lycoperdon perlatumvar.perlatumPers., 1796
Weitere Namen
Lycoperdon excipuliformevar.perlatum(Pers.) J. Kickx f., 1867
Lycoperdon gemmatumvar.perlatum(Pers.) Fr., 1829
Lycoperdon bonordeniiMassee, 1887
Lycoperdon gemmatumBatsch, 1783
Lycoperdon lacunosumBull., 1782
Lycoperdon perlatumvar.albidumAlb. & Schwein., 1805
Lycoperdon perlatumvar.bonordenii(Massee) Perdeck, 1950
Lycoperdon perlatumvar.dobremezianumKreisel, 1976
Lycoperdon perlatumvar.lacunosum(Bull.) Rea, 1922
Lycoperdon perlatumvar.lacunosumPers., 1801

Namen, Autorenschaften und Daten aus Index Fungorum.

╔═ Klassifikation
  • BasidiomycotaAbteilung
  • └─ AgaricomycetesKlasse
  • └─ AgaricalesOrdnung
  • └─ LycoperdaceaeFamilie
  • └─ LycoperdonGattung

Höhere Ränge aus Catalogue of Life (COL26.9 XR).

╔═ Morphologie
╔═ Ökologie
LebensweiseSaprobiont
Naturschutzstatusnicht gefährdet

Waldlichtungen und Wegränder, auf dem Boden zwischen Laub und Moos

╔═ Sammelstatus
ArtenschutzKeine artenspezifische Beschränkung nach Bundesrecht
Rote Liste (Deutschland)* — Ungefährdet

⚠ Vor dem SammelnWilde Pilze dürfen in geringen Mengen für den Eigenbedarf entnommen werden (§ 39 Abs. 3 BNatSchG) — aber nicht in Naturschutzgebieten oder Nationalparks, auf gesperrten Flächen oder auf genutzten landwirtschaftlichen Flächen und nie zum Verkauf (§ 39 Abs. 4). In Bayern ist dieses Recht in Art. 141 Abs. 3 der Landesverfassung verankert und auf ortsüblich begrenzte Mengen beschränkt; zuständig ist die untere Naturschutzbehörde des Landkreises. Schilder und örtliche Verordnungen gehen vor.

Artenschutz aus BArtSchV Anlage 1 und § 2 Abs. 1, abgerufen am 2026-10-15; Rote Liste aus Dämmrich et al. (2016) (BfN / Rote-Liste-Zentrum). Keine Rechtsberatung — örtliche Regeln und Schilder können strenger sein. BArtSchV Anlage 1 · Rote-Liste-Daten

╔═ Genießbarkeit

Jung essbar, solange das Fleisch innen reinweiß und fest ist

╔═ Bestimmungsmerkmale
  • ▸ Runder, birnenförmiger Fruchtkörper mit kleinen spitzen Warzen/Stacheln
  • ▸ Jung weiß, mit zunehmendem Alter beige bis bräunlich
  • ▸ Kleine Öffnung (Pore) an der Spitze, durch die die Sporen als Staubwolke ausgestoßen werden
╔═ Anmerkungen

Die Warzen bilden ein charakteristisches Mosaikmuster auf dem Hut. Bei Reife entlässt ein Klopfen auf den Stäubling eine Wolke olivbrauner Sporen durch die Scheitelpore.