╔═ Fotos
[ map ]47.5030°N 11.1221°E
╔═ Namen
Wissenschaftlicher NamePodoscypha petalodes

Kein gebräuchlicher Name

╔═ Nomenklatur
Anerkannter NamePodoscypha petalodes(Berk.) Boidin, 1959
BasionymStereum petalodesBerk., 1852
alle Namen (12)
Variationen
Podoscypha petalodessubsp.petalodes(Berk.) Boidin, 1959
Weitere Namen
Podoscypha petalodessubsp.cystidiataJing Si & Hai J. Li, 2023
Podoscypha petalodessubsp.floriformis(Lloyd) D.A. Reid, 1965
Podoscypha petalodessubsp.rosulataD.A. Reid, 1965
Podoscypha sowerbyi(Berk.) Pat., 1900
Stereum diaphanumvar.sowerbyi(Berk.) Rick, 1959
Stereum floriformeLloyd, 1913
Stereum sowerbyiBerk., 1855
Thelephora pannosavar.sowerbyi(Berk.) Quél., 1886
Thelephora sowerbyi(Berk.) Berk., 1860

Namen, Autorenschaften und Daten aus Index Fungorum.

╔═ Klassifikation
  • BasidiomycotaAbteilung
  • └─ AgaricomycetesKlasse
  • └─ PolyporalesOrdnung
  • └─ PodoscyphaceaeFamilie
  • └─ PodoscyphaGattung

Höhere Ränge aus Catalogue of Life (COL26.9 XR).

╔═ Morphologie

nicht erfasst

╔═ Ökologie

Saprobiont an totem oder vergrabenem Holz und Wurzeln, häufig am Stammfuß; in Europa vor allem an warmen, geschützten Stellen wie Botanischen Gärten und Gewächshäusern

╔═ Sammelstatus
ArtenschutzKeine artenspezifische Beschränkung nach Bundesrecht

⚠ Vor dem SammelnWilde Pilze dürfen in geringen Mengen für den Eigenbedarf entnommen werden (§ 39 Abs. 3 BNatSchG) — aber nicht in Naturschutzgebieten oder Nationalparks, auf gesperrten Flächen oder auf genutzten landwirtschaftlichen Flächen und nie zum Verkauf (§ 39 Abs. 4). In Bayern ist dieses Recht in Art. 141 Abs. 3 der Landesverfassung verankert und auf ortsüblich begrenzte Mengen beschränkt; zuständig ist die untere Naturschutzbehörde des Landkreises. Schilder und örtliche Verordnungen gehen vor.

Artenschutz aus BArtSchV Anlage 1 und § 2 Abs. 1, abgerufen am 2026-10-15; Rote Liste aus Dämmrich et al. (2016) (BfN / Rote-Liste-Zentrum). Keine Rechtsberatung — örtliche Regeln und Schilder können strenger sein. BArtSchV Anlage 1 · Rote-Liste-Daten

╔═ Genießbarkeit

nicht erfasst

Ungenießbar — dünn, lederartig und zäh

╔═ Bestimmungsmerkmale
  • ▸ Dünne, lederartige, trichter- oder trompetenförmige Fruchtkörper („Weingläser“), oft zu einer Rosette verwachsen, mit welligen, gelappten Rändern
  • ▸ Oberseite orangebraun bis kastanienbraun mit konzentrischen Zonen, zum Rand heller; Unterseite glatt, creme bis grau
  • ▸ Unterseite glatt und fertil wie bei einem Schichtpilz — keine Poren, Lamellen oder Stacheln
  • ▸ Wächst an totem oder vergrabenem Holz, oft am Fuß lebender Bäume; trocken zäh und papierartig
╔═ Anmerkungen

Eine vorwiegend tropische und subtropische Art, deren aufgeschichtete Trichter in der Form unverwechselbar sind; ursprünglich als Stereum petalodes beschrieben. Die ähnliche Podoscypha multizonata wärmerer Teile Europas bildet flachere, deutlicher gezonte Rosetten.