╔═ Fotos
[ map ]47.4762°N 11.0729°E
╔═ Namen
Wissenschaftlicher NameRubroboletus satanas
Gebräuchliche NamenSatans-Röhrling, Devil's bolete
auch bekannt alsSatansröhrling, Satanspilz, Satan's bolete
╔═ Nomenklatur
Anerkannter NameRubroboletus satanas(Lenz) Kuan Zhao & Zhu L. Yang, 2014
BasionymBoletus satanasLenz, 1831
alle Namen (10)
Variationen
Rubroboletus satanasf.satanas(Lenz) Kuan Zhao & Zhu L. Yang, 2014
Weitere Namen
Suillellus satanas(Lenz) Blanco-Dios, 2015
Suillus satanas(Lenz) Kuntze, 1898
Tubiporus satanas(Lenz) Maire, 1937
Boletus crataegiSmotl. ex Hlavácek, 1998
Boletus foetidusLagger, 1836
Boletus satanasf.crataegiSmotl. ex Antonín & Janda, 2007
Rubroboletus satanasf.crataegi(Smotl. ex Antonín & Janda) Janda & Kříž, 2016

Namen, Autorenschaften und Daten aus Index Fungorum.

╔═ Klassifikation
  • BasidiomycotaAbteilung
  • └─ AgaricomycetesKlasse
  • └─ BoletalesOrdnung
  • └─ BoletaceaeFamilie
  • └─ RubroboletusGattung

Höhere Ränge aus Catalogue of Life (COL26.9 XR).

╔═ Morphologie
╔═ Ökologie
LebensweiseMykorrhiza

Warmer Kalkbuchenwald, unter Eichen und Buchen

╔═ Sammelstatus
ArtenschutzKeine artenspezifische Beschränkung nach Bundesrecht
Rote Liste (Deutschland)V — Vorwarnliste

⚠ Vor dem SammelnWilde Pilze dürfen in geringen Mengen für den Eigenbedarf entnommen werden (§ 39 Abs. 3 BNatSchG) — aber nicht in Naturschutzgebieten oder Nationalparks, auf gesperrten Flächen oder auf genutzten landwirtschaftlichen Flächen und nie zum Verkauf (§ 39 Abs. 4). In Bayern ist dieses Recht in Art. 141 Abs. 3 der Landesverfassung verankert und auf ortsüblich begrenzte Mengen beschränkt; zuständig ist die untere Naturschutzbehörde des Landkreises. Schilder und örtliche Verordnungen gehen vor.

Artenschutz aus BArtSchV Anlage 1 und § 2 Abs. 1, abgerufen am 2026-10-15; Rote Liste aus Dämmrich et al. (2016) (BfN / Rote-Liste-Zentrum). Keine Rechtsberatung — örtliche Regeln und Schilder können strenger sein. BArtSchV Anlage 1 · Rote-Liste-Daten

╔═ Genießbarkeit

Giftig — nicht verzehren

╔═ Bestimmungsmerkmale
  • ▸ Blassgrauer bis weißlicher Hut, oft mit olivfarbenen Tönen
  • ▸ Leuchtend rote Röhrenmündungen und roter, bauchiger Stiel mit rotem Netz
  • ▸ Fleisch verfärbt sich bei Verletzung oder Anschnitt bläulich
  • ▸ Bei älteren Exemplaren unangenehmer, strenger Geruch
╔═ Anmerkungen

Ein auffälliger, unverkennbarer Röhrling mit roten Mündungen und einer der wenigen giftigen unter ihnen. Die kräftigen Farben — grauweißer Hut, blutrote Röhren und roter Stiel — heben ihn deutlich vom Waldboden ab.

╔═ Beobachtungen (1)