╔═ Fotos
[ map ]47.4916°N 11.0597°E
╔═ Namen
Wissenschaftlicher NameTricholoma sulphureum
Gebräuchliche NamenSchwefelritterling
╔═ Nomenklatur
Anerkannter NameTricholoma sulphureum(Bull.) P. Kumm., 1871
BasionymAgaricus sulphureusBull., 1784
alle Namen (11)
Variationen
Tricholoma sulphureumvar.sulphureum(Bull.) P. Kumm., 1871
Weitere Namen
Gymnopus sulphureus(Bull.) Gray, 1821
Gyrophila sulphurea(Bull.) Quél., 1886
Agaricus sulphureusvar.coronariusPers., 1801
Tricholoma sulphureumvar.coronarium(Pers.) Sacc., 1887
Tricholoma sulphureumvar.eusulphureumMaire, 1937
Tricholoma sulphureumvar.inolensChiarello & Battistin, 2018
Tricholoma sulphureumvar.pallidumBon, 1974
Tricholoma sulphureumvar.verrucosumNaveau, 1923

Namen, Autorenschaften und Daten aus Index Fungorum.

╔═ Klassifikation
  • BasidiomycotaAbteilung
  • └─ AgaricomycetesKlasse
  • └─ AgaricalesOrdnung
  • └─ TricholomataceaeFamilie
  • └─ TricholomaGattung

Höhere Ränge aus Catalogue of Life (COL26.9 XR).

╔═ Morphologie
╔═ Ökologie
LebensweiseMykorrhiza

Auf dem Boden in Laub- und Nadelwäldern, oft unter Buchen

╔═ Sammelstatus
ArtenschutzKeine artenspezifische Beschränkung nach Bundesrecht
Rote Liste (Deutschland)* — Ungefährdet

⚠ Vor dem SammelnWilde Pilze dürfen in geringen Mengen für den Eigenbedarf entnommen werden (§ 39 Abs. 3 BNatSchG) — aber nicht in Naturschutzgebieten oder Nationalparks, auf gesperrten Flächen oder auf genutzten landwirtschaftlichen Flächen und nie zum Verkauf (§ 39 Abs. 4). In Bayern ist dieses Recht in Art. 141 Abs. 3 der Landesverfassung verankert und auf ortsüblich begrenzte Mengen beschränkt; zuständig ist die untere Naturschutzbehörde des Landkreises. Schilder und örtliche Verordnungen gehen vor.

Artenschutz aus BArtSchV Anlage 1 und § 2 Abs. 1, abgerufen am 2026-10-15; Rote Liste aus Dämmrich et al. (2016) (BfN / Rote-Liste-Zentrum). Keine Rechtsberatung — örtliche Regeln und Schilder können strenger sein. BArtSchV Anlage 1 · Rote-Liste-Daten

╔═ Genießbarkeit

Giftig (magen-darm-giftig)

╔═ Bestimmungsmerkmale
  • ▸ Einheitlich schwefelgelber Hut, Lamellen und Stiel
  • ▸ Starker Geruch nach Steinkohlengas bzw. Teer
  • ▸ Gewölbter Hut, später wellig und leicht schuppig
  • ▸ Gelbe, entfernt stehende Lamellen, teils leicht herablaufend
╔═ Beobachtungen (1)