╔═ Fotos
[ map ]47.4875°N 11.0929°E
╔═ Namen
Wissenschaftlicher NameClathrus archeri
Gebräuchliche NamenTintenfischpilz
auch bekannt alsoctopus stinkhorn, devil's fingers
╔═ Nomenklatur
Anerkannter NameClathrus archeri(Berk.) Dring, 1980
BasionymLysurus archeriBerk., 1859
alle Namen (6)
Variationen
Clathrus archerivar.archeri(Berk.) Dring, 1980
Weitere Namen
Anthurus archeri(Berk.) E. Fisch., 1886
Aserophallus archeri(Berk.) Kuntze, 1891
Pseudocolus archeri(Berk.) Lloyd, 1913

Namen, Autorenschaften und Daten aus Index Fungorum.

╔═ Klassifikation
  • BasidiomycotaAbteilung
  • └─ AgaricomycetesKlasse
  • └─ PhallalesOrdnung
  • └─ PhallaceaeFamilie
  • └─ ClathrusGattung

Höhere Ränge aus Catalogue of Life (COL26.9 XR).

╔═ Morphologie
╔═ Ökologie
LebensweiseSaprobiont

Gärten, Holzhäcksel und gestörte Standorte, auch Laubwälder

╔═ Sammelstatus
ArtenschutzKeine artenspezifische Beschränkung nach Bundesrecht
Rote Liste (Deutschland)* — Ungefährdet

⚠ Vor dem SammelnWilde Pilze dürfen in geringen Mengen für den Eigenbedarf entnommen werden (§ 39 Abs. 3 BNatSchG) — aber nicht in Naturschutzgebieten oder Nationalparks, auf gesperrten Flächen oder auf genutzten landwirtschaftlichen Flächen und nie zum Verkauf (§ 39 Abs. 4). In Bayern ist dieses Recht in Art. 141 Abs. 3 der Landesverfassung verankert und auf ortsüblich begrenzte Mengen beschränkt; zuständig ist die untere Naturschutzbehörde des Landkreises. Schilder und örtliche Verordnungen gehen vor.

Artenschutz aus BArtSchV Anlage 1 und § 2 Abs. 1, abgerufen am 2026-10-15; Rote Liste aus Dämmrich et al. (2016) (BfN / Rote-Liste-Zentrum). Keine Rechtsberatung — örtliche Regeln und Schilder können strenger sein. BArtSchV Anlage 1 · Rote-Liste-Daten

╔═ Genießbarkeit

Ungenießbar — Fäulnisgeruch

╔═ Bestimmungsmerkmale
  • ▸ Beginnt als weißliches, ledriges „Ei" an der Basis
  • ▸ Entfaltet 4–6 (selten 8) leuchtend rote, tentakelartige Arme
  • ▸ Innenseiten mit dunkelolivbrauner Sporenmasse (Gleba) bedeckt
  • ▸ Kräftiger Geruch nach verrottendem Fleisch
╔═ Anmerkungen

Stammt ursprünglich aus Australasien, heute in Europa weit verbreitete Neobiota; der Geruch lockt Fliegen an, die die Sporen verbreiten.