alle Namen (17)
Namen, Autorenschaften und Daten aus Index Fungorum.
- AscomycotaAbteilung
- └─ SordariomycetesKlasse
- └─ CordycipitaceaeFamilie
- └─ CordycepsGattung
Höhere Ränge aus Catalogue of Life (COL26.9 XR).
nicht erfasst
Moosiger Waldboden, auf vergrabenen Insektenpuppen wachsend
⚠ Vor dem SammelnWilde Pilze dürfen in geringen Mengen für den Eigenbedarf entnommen werden (§ 39 Abs. 3 BNatSchG) — aber nicht in Naturschutzgebieten oder Nationalparks, auf gesperrten Flächen oder auf genutzten landwirtschaftlichen Flächen und nie zum Verkauf (§ 39 Abs. 4). In Bayern ist dieses Recht in Art. 141 Abs. 3 der Landesverfassung verankert und auf ortsüblich begrenzte Mengen beschränkt; zuständig ist die untere Naturschutzbehörde des Landkreises. Schilder und örtliche Verordnungen gehen vor.
Artenschutz aus BArtSchV Anlage 1 und § 2 Abs. 1, abgerufen am 2026-10-15; Rote Liste aus Dämmrich et al. (2016) (BfN / Rote-Liste-Zentrum). Keine Rechtsberatung — örtliche Regeln und Schilder können strenger sein. BArtSchV Anlage 1 · Rote-Liste-Daten
Nicht essbar
- ▸ Leuchtend orange, knollenförmige Fruchtkörper (Stromata), die aus dem Boden ragen, oft in Büscheln
- ▸ Der glatte, leicht verdickte Kopf ist mit winzigen, eingesenkten Flaschenperithecien bedeckt
- ▸ Wächst aus vergrabenen Puppen von Schmetterlingen, die der Pilz befallen und abgetötet hat
- ▸ Erscheint in feuchten Herbstmonaten aus moosigem Boden und Waldstreu
Reich an Cordycepin; wird häufig als Nahrungsergänzungsmittel kultiviert. Schiebt man das Moos zur Seite, erkennt man das Insekt, von dem sich der Pilz ernährt.
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