╔═ Fotos
[ map ]47.4969°N 11.1315°E
╔═ Namen
Wissenschaftlicher NameDacrymyces chrysospermus
Gebräuchliche NamenRiesen-Gallertträne
auch bekannt alsDacrymyces palmatus
╔═ Nomenklatur
Anerkannter NameDacrymyces chrysospermusBerk. & M.A. Curtis, 1873
alle Namen (5)
Weitere Namen
Dacrymyces palmatusBres., 1904
Dacrymyces palmatusvar.minorB. Liu & L. Fan, 1990
Dacryopsis palmataLloyd, 1920
Tremella palmataSchwein., 1832

Namen, Autorenschaften und Daten aus Index Fungorum.

╔═ Klassifikation
  • BasidiomycotaAbteilung
  • └─ DacrymycetesKlasse
  • └─ DacrymycetalesOrdnung
  • └─ DacrymycetaceaeFamilie
  • └─ DacrymycesGattung

Höhere Ränge aus Catalogue of Life (COL26.9 XR).

╔═ Morphologie

nicht erfasst

╔═ Ökologie

Totes Nadelholz, besonders Fichte

╔═ Sammelstatus
ArtenschutzKeine artenspezifische Beschränkung nach Bundesrecht
Rote Liste (Deutschland)* — Ungefährdet

⚠ Vor dem SammelnWilde Pilze dürfen in geringen Mengen für den Eigenbedarf entnommen werden (§ 39 Abs. 3 BNatSchG) — aber nicht in Naturschutzgebieten oder Nationalparks, auf gesperrten Flächen oder auf genutzten landwirtschaftlichen Flächen und nie zum Verkauf (§ 39 Abs. 4). In Bayern ist dieses Recht in Art. 141 Abs. 3 der Landesverfassung verankert und auf ortsüblich begrenzte Mengen beschränkt; zuständig ist die untere Naturschutzbehörde des Landkreises. Schilder und örtliche Verordnungen gehen vor.

Artenschutz aus BArtSchV Anlage 1 und § 2 Abs. 1, abgerufen am 2026-10-15; Rote Liste aus Dämmrich et al. (2016) (BfN / Rote-Liste-Zentrum). Keine Rechtsberatung — örtliche Regeln und Schilder können strenger sein. BArtSchV Anlage 1 · Rote-Liste-Daten

╔═ Genießbarkeit

nicht erfasst

Ungenießbar — ohne kulinarischen Wert

╔═ Bestimmungsmerkmale
  • ▸ Leuchtend orangegelbe, geleeartige Fruchtkörper, kissen- bis scheibenförmig
  • ▸ Mehrere Zentimeter breit, schlaff und schleimig
  • ▸ Wächst an totem Nadelholz, oft in großen Ansammlungen
  • ▸ Trocknet zu einem rötlich braunen, hornartigen Häutchen ein
╔═ Anmerkungen

Die Gallerttränen (Dacrymyces) wachsen in Europa vor allem an Nadelholz und können mit dem Goldgelben Zitterling (Tremella mesenterica) an Laubholz verwechselt werden.