╔═ Fotos
[ map ]47.4910°N 11.0583°E
╔═ Namen
Wissenschaftlicher NameHygrocybe cantharellus
Gebräuchliche NamenPfifferlings-Saftling
╔═ Nomenklatur
Anerkannter NameHygrocybe cantharellus(Schwein.) Murrill, 1911
BasionymAgaricus cantharellusSchwein., 1822
alle Namen (15)
Variationen
Hygrocybe cantharellusf.cantharellus(Schwein.) Murrill, 1911
Weitere Namen
Camarophyllus cantharellus(Schwein.) Murrill, 1916
Craterellus cantharellus(Schwein.) Sacc., 1888
Hygrophorus cantharellus(Schwein.) Fr., 1838
Pseudohygrocybe cantharella(Schwein.) Kovalenko, 1988
Trombetta cantharella(Schwein.) Kuntze, 1891
Hygrocybe cantharellusf.sphagnicola(Hongo) Hongo, 1982
Hygrophorus cantharellusf.sphagnicolaHongo, 1958
Hygrophorus cantharellusvar.flavaPeck, 1890
Hygrophorus cantharellusvar.flavicepsPeck, 1890
Hygrophorus cantharellusvar.flavipesPeck, 1890
Hygrophorus cantharellusvar.roseusPeck, 1872
Hygrophorus turundusvar.lepidusBoud., 1897

Namen, Autorenschaften und Daten aus Index Fungorum.

╔═ Klassifikation
  • BasidiomycotaAbteilung
  • └─ AgaricomycetesKlasse
  • └─ AgaricalesOrdnung
  • └─ HygrophoraceaeFamilie
  • └─ HygrocybeGattung

Höhere Ränge aus Catalogue of Life (COL26.9 XR).

╔═ Morphologie

nicht erfasst

╔═ Ökologie

Auf mageren Wiesen und moosigen Almmatten

╔═ Sammelstatus
ArtenschutzGeschützte Art — das Entnehmen ist nicht erlaubt (Hygrocybe spp.)
Rote Liste (Deutschland)3 — Gefährdet

⚠ Vor dem SammelnWilde Pilze dürfen in geringen Mengen für den Eigenbedarf entnommen werden (§ 39 Abs. 3 BNatSchG) — aber nicht in Naturschutzgebieten oder Nationalparks, auf gesperrten Flächen oder auf genutzten landwirtschaftlichen Flächen und nie zum Verkauf (§ 39 Abs. 4). In Bayern ist dieses Recht in Art. 141 Abs. 3 der Landesverfassung verankert und auf ortsüblich begrenzte Mengen beschränkt; zuständig ist die untere Naturschutzbehörde des Landkreises. Schilder und örtliche Verordnungen gehen vor.

Artenschutz aus BArtSchV Anlage 1 und § 2 Abs. 1, abgerufen am 2026-10-15; Rote Liste aus Dämmrich et al. (2016) (BfN / Rote-Liste-Zentrum). Keine Rechtsberatung — örtliche Regeln und Schilder können strenger sein. BArtSchV Anlage 1 · Rote-Liste-Daten

╔═ Genießbarkeit

Essbar, aber ohne nennenswerten Speisewert

╔═ Bestimmungsmerkmale
  • ▸ Oranger bis rot-oranger Hut mit schuppig-faseriger Oberfläche, die mit dem Alter vergilbt
  • ▸ Gewölbter Hut mit deutlicher mittiger Vertiefung – becherartig, an einen Pfifferling erinnernd
  • ▸ Herablaufende, gelbliche Lamellen mit gegabelten Querverbindungen
  • ▸ Bruchhafter, hohler Stiel in Hutfarbe
╔═ Beobachtungen (1)