╔═ Fotos
[ map ]47.4555°N 10.9867°E
╔═ Namen
Wissenschaftlicher NameInocybe sindonia
Gebräuchliche NamenWollfädiger Risspilz
╔═ Nomenklatur
Anerkannter NameInocybe sindonia(Fr.) P. Karst., 1879
BasionymAgaricus sindoniusFr., 1838
alle Namen (19)
Variationen
Inocybe sindoniavar.sindonia(Fr.) P. Karst., 1879
Weitere Namen
Agaricus clarkiiBerk. & Broome, 1873
Agaricus muticusFr., 1863
Inocybe clarkii(Berk. & Broome) Sacc., 1887
Inocybe commutabilisFurrer-Ziogas, 1952
Inocybe cortinataRolland, 1901
Inocybe euthelesvar.claricolorReumaux, 1984
Inocybe euthelesvar.commutabilis(Furrer-Ziogas) Reumaux, 1984
Inocybe euthelesvar.fusodeicystisReumaux, 1984
Inocybe euthelesvar.kuehneri(Stangl & J. Veselský) Reumaux, 1984
Inocybe kuehneriStangl & J. Veselský, 1974
Inocybe lepiotoidesReumaux, 1983
Inocybe lucifugaf.grallaFurrer-Ziogas, 1952
Inocybe mutica(Fr.) Sacc., 1887
Inocybe ochraceoluteaCarteret & Reumaux, 2017
Inocybe sindoniavar.robustaE. Ludw., 2017
Inocybe uliginosaVelen., 1920

Namen, Autorenschaften und Daten aus Index Fungorum.

╔═ Klassifikation
  • BasidiomycotaAbteilung
  • └─ AgaricomycetesKlasse
  • └─ AgaricalesOrdnung
  • └─ InocybaceaeFamilie
  • └─ InocybeGattung

Höhere Ränge aus Catalogue of Life (COL26.9 XR).

╔═ Morphologie

nicht erfasst

╔═ Ökologie

Laub- und Nadelwaldboden, oft auf kalkhaltigen oder sandigen Böden

╔═ Sammelstatus
ArtenschutzKeine artenspezifische Beschränkung nach Bundesrecht
Rote Liste (Deutschland)* — Ungefährdet

⚠ Vor dem SammelnWilde Pilze dürfen in geringen Mengen für den Eigenbedarf entnommen werden (§ 39 Abs. 3 BNatSchG) — aber nicht in Naturschutzgebieten oder Nationalparks, auf gesperrten Flächen oder auf genutzten landwirtschaftlichen Flächen und nie zum Verkauf (§ 39 Abs. 4). In Bayern ist dieses Recht in Art. 141 Abs. 3 der Landesverfassung verankert und auf ortsüblich begrenzte Mengen beschränkt; zuständig ist die untere Naturschutzbehörde des Landkreises. Schilder und örtliche Verordnungen gehen vor.

Artenschutz aus BArtSchV Anlage 1 und § 2 Abs. 1, abgerufen am 2026-10-15; Rote Liste aus Dämmrich et al. (2016) (BfN / Rote-Liste-Zentrum). Keine Rechtsberatung — örtliche Regeln und Schilder können strenger sein. BArtSchV Anlage 1 · Rote-Liste-Daten

╔═ Genießbarkeit

nicht erfasst

Giftig — nicht verzehren

╔═ Bestimmungsmerkmale
  • ▸ Seidig-faseriger Hut in blassem Beige, später rötlichbraun, radial aufreißend
  • ▸ Jung kegelig-glockig, später mit fleischigem Buckel
  • ▸ Cremeweiße bis blassbraune, angewachsene Lamellen
  • ▸ Schlanker, faseriger Stiel ohne Ring
╔═ Anmerkungen

Enthält den Giftstoff Muscarin. Viele Risspilz-Arten sehen sich zum Verwechseln ähnlich; Pilze dieser Gattung sollten deshalb nie gesammelt und gegessen werden.

╔═ Beobachtungen (1)