╔═ Fotos
[ map ]47.4770°N 11.1179°E
╔═ Namen
Wissenschaftlicher NameLaccaria amethystina
Gebräuchliche NamenVioletter Lacktrichterling
auch bekannt alsAmethystblauer Lacktrichterling, Violetter Bläuling, Bläuling, amethyst deceiver
╔═ Nomenklatur
Anerkannter NameLaccaria amethystinaCooke, 1884
alle Namen (13)
Weitere Namen
Clitocybe laccatavar.amethystina(Cooke) Bourdot, 1892
Collybia amethystina(Cooke) Quél., 1888
Laccaria laccatavar.amethystina(Cooke) Rea, 1922
Russuliopsis laccatavar.amethystina(Cooke) J. Schröt., 1889
Agaricus amethystinusHuds., 1778
Agaricus amethystinusvar.ioidesPers., 1828
Agaricus amethystinusvar.purpurellusPers., 1828
Agaricus lividopurpureusWith., 1792
Clitocybe amethystina(Cooke) Peck, 1898
Laccaria amethysteavar.vinosostriataBallero & Contu, 1989
Laccaria hudsoniiPázmány, 1994
Laccaria hudsoniivar.vinosostriata(Ballero & Contu) Pázmány, 1996

Namen, Autorenschaften und Daten aus Index Fungorum.

╔═ Klassifikation
  • BasidiomycotaAbteilung
  • └─ AgaricomycetesKlasse
  • └─ AgaricalesOrdnung
  • └─ HydnangiaceaeFamilie
  • └─ LaccariaGattung

Höhere Ränge aus Catalogue of Life (COL26.9 XR).

╔═ Morphologie
╔═ Ökologie

Laub- und Nadelwald, oft bei Buche und Eiche, gesellig in Gruppen

╔═ Sammelstatus
ArtenschutzKeine artenspezifische Beschränkung nach Bundesrecht
Rote Liste (Deutschland)nb — Nicht bewertet

⚠ Vor dem SammelnWilde Pilze dürfen in geringen Mengen für den Eigenbedarf entnommen werden (§ 39 Abs. 3 BNatSchG) — aber nicht in Naturschutzgebieten oder Nationalparks, auf gesperrten Flächen oder auf genutzten landwirtschaftlichen Flächen und nie zum Verkauf (§ 39 Abs. 4). In Bayern ist dieses Recht in Art. 141 Abs. 3 der Landesverfassung verankert und auf ortsüblich begrenzte Mengen beschränkt; zuständig ist die untere Naturschutzbehörde des Landkreises. Schilder und örtliche Verordnungen gehen vor.

Artenschutz aus BArtSchV Anlage 1 und § 2 Abs. 1, abgerufen am 2026-10-15; Rote Liste aus Dämmrich et al. (2016) (BfN / Rote-Liste-Zentrum). Keine Rechtsberatung — örtliche Regeln und Schilder können strenger sein. BArtSchV Anlage 1 · Rote-Liste-Daten

╔═ Genießbarkeit

Essbar, aber geschmacklich unbedeutend; Vorsicht vor giftigen Verwechslungspartnern (z. B. violetten Schleierlingen)

╔═ Bestimmungsmerkmale
  • ▸ Frisch leuchtend violett gefärbter Fruchtkörper
  • ▸ Wachsige, weitständige dicke Lamellen
  • ▸ Faseriger, zäher Stiel
  • ▸ Farbe verblasst beim Altern und Trocknen schnell zu blassem Beige
╔═ Anmerkungen

Der Name spielt darauf an, wie leicht die violette Farbe täuscht — ist sie erst verblasst, verschwindet der Pilz optisch im Waldboden und wird leicht übersehen.