alle Namen (10)
Namen, Autorenschaften und Daten aus Index Fungorum.
- BasidiomycotaAbteilung
- └─ AgaricomycetesKlasse
- └─ RussulalesOrdnung
- └─ HericiaceaeFamilie
- └─ HericiumGattung
Höhere Ränge aus Catalogue of Life (COL26.9 XR).
nicht erfasst
Saprobiont und Schwächeparasit an Nadelholz-Totholz, vor allem Weißtanne (Abies alba), in kühlen, feuchten Bergmischwäldern; Spätsommer bis November
⚠ Vor dem SammelnWilde Pilze dürfen in geringen Mengen für den Eigenbedarf entnommen werden (§ 39 Abs. 3 BNatSchG) — aber nicht in Naturschutzgebieten oder Nationalparks, auf gesperrten Flächen oder auf genutzten landwirtschaftlichen Flächen und nie zum Verkauf (§ 39 Abs. 4). In Bayern ist dieses Recht in Art. 141 Abs. 3 der Landesverfassung verankert und auf ortsüblich begrenzte Mengen beschränkt; zuständig ist die untere Naturschutzbehörde des Landkreises. Schilder und örtliche Verordnungen gehen vor.
Artenschutz aus BArtSchV Anlage 1 und § 2 Abs. 1, abgerufen am 2026-10-15; Rote Liste aus Dämmrich et al. (2016) (BfN / Rote-Liste-Zentrum). Keine Rechtsberatung — örtliche Regeln und Schilder können strenger sein. BArtSchV Anlage 1 · Rote-Liste-Daten
nicht erfasst
Jung essbar, aber selten und in Teilen Europas geschützt; sollte besser stehen gelassen werden
- ▸ Weißer, korallenartiger Fruchtkörper aus vielen mehrfach gabelnden Ästen, bis über 30 cm breit, im Alter creme- bis gelblich
- ▸ Lange weiße Stacheln (bis etwa 20 mm), die büschelig von den Astenden herabhängen – anders als die Stacheln entlang der Äste beim Ästigen Stachelbart
- ▸ Festes, fleischiges weißes Fleisch mit mildem, angenehmem Geruch und Geschmack
- ▸ Wächst auf Totholz von Nadelbäumen, besonders Weißtanne, an stehenden und liegenden Stämmen und Stümpfen
1983 durch Kreuzungsexperimente als eigene Art vom Ästigen Stachelbart (H. coralloides) bestätigt; stark an die Weißtanne gebunden und in weiten Teilen Europas als gefährdet eingestuft.
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