LebensraumNadel- und Laubwald
EssbarkeitPsychoaktive
├─ Bestimmungsmerkmale
  • │ ▸ Leuchtend roten (geleg. orangen/gelben) Hut mit weißen Punkten
  • │ ▸ Weiße Lamellen und Stiel
  • │ ▸ Am Stiel befindlicher Ring
  • │ ▸ Knollige Basis
LebensraumNadel- und Laubwald
EssbarkeitPsychoaktive
├─ Bestimmungsmerkmale
  • │ ▸ Leuchtend roten (geleg. orangen/gelben) Hut mit weißen Punkten
  • │ ▸ Weiße Lamellen und Stiel
  • │ ▸ Am Stiel befindlicher Ring
  • │ ▸ Knollige Basis
LebensraumMykorrhiza-Partner von Buche, Birke, Fichte und Kiefer
EssbarkeitAusgezeichneter Speisepilz
├─ Bestimmungsmerkmale
  • │ ▸ Goldgelber, trichterförmiger Hut mit welligem, unregelmäßigem Rand
  • │ ▸ Stumpfe, gabelige Leisten (keine echten Lamellen), die am Stiel herablaufen
  • │ ▸ Helles gelb-weißes, festes Fleisch
  • │ ▸ Angenehm fruchtiger, aprikosenartiger Geruch
└─ Einer der begehrtesten Wildpilze Europas; hervorragend zum Trocknen geeignet.
LebensraumStörstellen: Wegränder, Wege, Wiesen, Parks
EssbarkeitJung essbar, solange die Lamellen noch weiß sind
├─ Bestimmungsmerkmale
  • │ ▸ Hoher zylindrischer weißer Hut mit struppigen, aufgebogenen Schuppen
  • │ ▸ Weiße, freie Lamellen, die bei Reife von der Kante her schwarz zerfließen
  • │ ▸ Hohler weißer Stiel mit lockerem, verschiebbarem Ring
  • │ ▸ Der Hut zerfließt kurz nach der Sporenreife zu schwarzer, sporenreicher „Tinte“
└─ Einer der markantesten Pilze des Spätsommers; das Zerfließen (Autodigestion) passiert innerhalb weniger Stunden, daher nur junge Exemplare mit festem weißem Hut sammeln.
LebensraumAn Stümpfen und Stämmen von Laubbäumen, besonders Buche; selten an Nadelholz
EssbarkeitUngenießbar — holzig und zäh
├─ Bestimmungsmerkmale
  • │ ▸ Großer, abgeflachter graubrauner Porling mit matter, krustiger Oberseite
  • │ ▸ Weiße Porenschicht, die bei Kratzern dauerhaft braun wird
  • │ ▸ Konzentrische Zuwachszonen auf der Oberseite
  • │ ▸ Holzartig harter, mehrjähriger Fruchtkörper
└─ Völlig holzig, kann er jahrelang erhalten bleiben. Ritzt man die frische weiße Unterseite mit einem Stock an, bleibt das Bild dauerhaft erhalten — daher auch der Name Malerpilz.
LebensraumSaprobiont und Schwächeparasit an Nadelholz-Totholz, vor allem Weißtanne (Abies alba), in kühlen, feuchten Bergmischwäldern; Spätsommer bis November
EssbarkeitJung essbar, aber selten und in Teilen Europas geschützt; sollte besser stehen gelassen werden
├─ Bestimmungsmerkmale
  • │ ▸ Weißer, korallenartiger Fruchtkörper aus vielen mehrfach gabelnden Ästen, bis über 30 cm breit, im Alter creme- bis gelblich
  • │ ▸ Lange weiße Stacheln (bis etwa 20 mm), die büschelig von den Astenden herabhängen – anders als die Stacheln entlang der Äste beim Ästigen Stachelbart
  • │ ▸ Festes, fleischiges weißes Fleisch mit mildem, angenehmem Geruch und Geschmack
  • │ ▸ Wächst auf Totholz von Nadelbäumen, besonders Weißtanne, an stehenden und liegenden Stämmen und Stümpfen
└─ 1983 durch Kreuzungsexperimente als eigene Art vom Ästigen Stachelbart (H. coralloides) bestätigt; stark an die Weißtanne gebunden und in weiten Teilen Europas als gefährdet eingestuft.
LebensraumAuf Wiesen, an Waldrändern und in Kahlschlägen auf sonnigem Boden
EssbarkeitJung ein guter Speisepilz
├─ Bestimmungsmerkmale
  • │ ▸ Großer blasser Hut mit groben, aufstellenden braunen Schuppen; junge Hüte eiförmig und braunschuppig
  • │ ▸ Hutrand ohne anhaftende Velumreste
  • │ ▸ Schlangenhautartig gemusterter, leicht knolliger Stiel mit dickem, verschiebbarem Doppelring
  • │ ▸ Freie, dicht stehende weiße Lamellen; Fleisch weiß, im Schnitt leicht rötlich-bräunlich
LebensraumSaprobiontisch an morschen Stümpfen und Stämmen von Laubhölzern, besonders Buche; auch an vergrabenem Holz
EssbarkeitUngenießbar — zu klein und zäh, ohne kulinarischen Wert
├─ Bestimmungsmerkmale
  • │ ▸ Geweih- bis keulenförmige, abgeflachte, oft verzweigte Fruchtkörper wie ein kleines Geweih
  • │ ▸ Schwarze, kohlige Oberfläche; die Spitzen jung weißgrau bereift
  • │ ▸ Die hellen Spitzen dunkeln nach, wenn die sexuellen Fruchtkörper reifen
  • │ ▸ Wächst in dichten Büscheln an morschen Laubholz-Stümpfen und -Stämmen
└─ Einer der häufigsten Zersetzer des Laubholzes; der helle Belag an den Spitzen ist die ungeschlechtliche Konidienphase, die beim Reifen der Perithezien rußschwarz wird.