╔══ Funde vom 18. September 20264 Beobachtungen
LebensraumMykorrhiza-Pilz unter Laubbäumen (Eiche, Buche, Hainbuche), gelegentlich bei Fichte
EssbarkeitTÖDLICH GIFTIG
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Gelbgrüner bis olivfarbener Hut, bei Nässe glänzend; glatt, ohne Flocken
- │ ▸ Weiße Lamellen und weißer Ring
- │ ▸ Weißer Stiel mit knolliger Basis in einer weißen, sackartigen Scheide (Volva)
- │ ▸ Blasse, bei Nässe wassergrädierte Hutrandzone (Reste des Velums)
└─ Verursacht in Europa die meisten tödlichen Pilzvergiftungen. Nicht probieren.
LebensraumMykorrhiza-Partner von Buche, Birke, Fichte und Kiefer
EssbarkeitAusgezeichneter Speisepilz
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Goldgelber, trichterförmiger Hut mit welligem, unregelmäßigem Rand
- │ ▸ Stumpfe, gabelige Leisten (keine echten Lamellen), die am Stiel herablaufen
- │ ▸ Helles gelb-weißes, festes Fleisch
- │ ▸ Angenehm fruchtiger, aprikosenartiger Geruch
└─ Einer der begehrtesten Wildpilze Europas; hervorragend zum Trocknen geeignet.
LebensraumMykorrhiza-Partner von Buche, Birke, Fichte und Kiefer
EssbarkeitAusgezeichneter Speisepilz
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Goldgelber, trichterförmiger Hut mit welligem, unregelmäßigem Rand
- │ ▸ Stumpfe, gabelige Leisten (keine echten Lamellen), die am Stiel herablaufen
- │ ▸ Helles gelb-weißes, festes Fleisch
- │ ▸ Angenehm fruchtiger, aprikosenartiger Geruch
└─ Einer der begehrtesten Wildpilze Europas; hervorragend zum Trocknen geeignet.
LebensraumSaprobiont an totem Holz von Laubbäumen, bevorzugt Bergahorn (Acer pseudoplatanus) und Buche; verursacht eine Moderfäule; fast ganzjährig
EssbarkeitUngenießbar — das Fleisch ist viel zu hart und zäh
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Schlanke, schwarze, keulenförmige Fruchtkörper (2,5–6,5 cm hoch) auf einem deutlichen, schmalen sterilen Stiel, meist unverzweigt
- │ ▸ Oberfläche jung grau- bis bräunlich und mit hellem Konidienstaub bedeckt, später schwarz werdend und in Schuppen aufbrechend
- │ ▸ Inneres Fleisch weiß und sehr zäh
- │ ▸ Unterscheidet sich von Xylaria polymorpha durch den längeren Stiel, schlankere Keulen und kleinere Sporen (12–16 µm gegenüber 20–32 µm)
- │ ▸ Wächst direkt an totem Laubholz, besonders Bergahorn und Buche
└─ Benannt nach dem langen Stiel (longipes). Das von ihr besiedelte Ahornholz ist Teil der „Pilzgeigen“-Forschung, in der ein gezielter Pilzbefall die akustischen Eigenschaften von Instrumentenholz prägt.