╔══ Funde vom 30. August 20264 Beobachtungen
LebensraumAuf Laubstreu in Laub- und Mischwäldern, oft gesellig an Wegrändern
EssbarkeitEssbar, aber mittelmäßig; nur junge Hüte lohnen sich, der Stiel ist zäh
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Ockerbrauner, trichterförmiger Hut mit kleinem zentralem Buckel
- │ ▸ Weit herablaufende, dicht stehende, weißliche Lamellen
- │ ▸ Fester, faseriger Stiel in Hutfarbe, zur Basis hin heller
- │ ▸ Schwacher Geruch nach Bittermandel; zäh-lederige Konsistenz
└─ Heute in die Gattung Infundibulicybe gestellt. Buckel und Bittermandelgeruch trennen ihn von den weißen Trichterlingen, die gemieden werden sollten.
LebensraumWaldlichtungen und Wegränder, auf dem Boden zwischen Laub und Moos
EssbarkeitJung essbar, solange das Fleisch innen reinweiß und fest ist
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Runder, birnenförmiger Fruchtkörper mit kleinen spitzen Warzen/Stacheln
- │ ▸ Jung weiß, mit zunehmendem Alter beige bis bräunlich
- │ ▸ Kleine Öffnung (Pore) an der Spitze, durch die die Sporen als Staubwolke ausgestoßen werden
└─ Die Warzen bilden ein charakteristisches Mosaikmuster auf dem Hut. Bei Reife entlässt ein Klopfen auf den Stäubling eine Wolke olivbrauner Sporen durch die Scheitelpore.
LebensraumAuf dem Boden in Laub- und Mischwäldern, entlang von Waldwegen
EssbarkeitUngenießbar — ohne Speisewert
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Ohren- bis becherförmiger Fruchtkörper, auf einer Seite bis zum Grund eingeschnitten
- │ ▸ Lehm- bis ledergelbe (hellbraune) Farbe, außen heller
- │ ▸ Glatte Innenseite als Sporenlager, Außenseite fein bereift
- │ ▸ Wächst auf dem Boden, oft in Gruppen
└─ Verwandt mit den Becherlingen (Peziza); einer der häufigsten Öhrlinge und typisch für feuchte, moosige Waldwege.
LebensraumMykorrhiza-Partner von Laub- und Nadelbäumen, Spätsommer bis Herbst, oft in Bergwäldern
EssbarkeitEssbar
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Hut weinrot bis purpurviolett, oft mit oliv- oder grauem Einschlag, glatt und matt
- │ ▸ Festes, hartes weißes Fleisch mit mildem Geschmack
- │ ▸ Weißer Stiel, zur Basis hin oft rosarot überhaucht
- │ ▸ Spröde, splitternde Lamellen — anders als die biegsamen Lamellen des Frauentäublings (Russula cyanoxantha)
└─ Ein hartfleischiger Verwandter des Frauentäublings (Russula cyanoxantha), von dem er sich durch festes Fleisch und die rosafarbene Stielbasis unterscheidet. Da die Hutfarbe stark variiert, zählen ein fester weißer Stiel und milder Geschmack mehr als die Farbtöne.
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