╔══ Funde vom 19. September 20263 Beobachtungen
LebensraumMykorrhiza-Partner von Buche, Birke, Fichte und Kiefer
EssbarkeitAusgezeichneter Speisepilz
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Goldgelber, trichterförmiger Hut mit welligem, unregelmäßigem Rand
- │ ▸ Stumpfe, gabelige Leisten (keine echten Lamellen), die am Stiel herablaufen
- │ ▸ Helles gelb-weißes, festes Fleisch
- │ ▸ Angenehm fruchtiger, aprikosenartiger Geruch
└─ Einer der begehrtesten Wildpilze Europas; hervorragend zum Trocknen geeignet.
LebensraumGärten, Holzhäcksel und gestörte Standorte, auch Laubwälder
EssbarkeitUngenießbar — Fäulnisgeruch
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Beginnt als weißliches, ledriges „Ei" an der Basis
- │ ▸ Entfaltet 4–6 (selten 8) leuchtend rote, tentakelartige Arme
- │ ▸ Innenseiten mit dunkelolivbrauner Sporenmasse (Gleba) bedeckt
- │ ▸ Kräftiger Geruch nach verrottendem Fleisch
└─ Stammt ursprünglich aus Australasien, heute in Europa weit verbreitete Neobiota; der Geruch lockt Fliegen an, die die Sporen verbreiten.
LebensraumGrünland, Moosrasen, Waldränder und -wege, oft in kleinen Gruppen
EssbarkeitEssbar, aber ohne nennenswerten Speisewert
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Spitz kegeliger Hut, jung leuchtend zitronengelb, beim Abtrocknen oder mit Alter ausblassend
- │ ▸ Wachsartige, blass cremegelbe Lamellen, frei oder leicht angewachsen
- │ ▸ Schlanker, hohler, glänzend gelblicher Stiel, längsfaserig
- │ ▸ Ohne Ring und Velum; dünnes, wässeriges, gelbliches Fleisch ohne auffälligen Geruch
└─ Einer der größeren Saftlinge, meist auf Altgrasland und moosigen Waldwegen; die steil aufgerichteten, spitzkegeligen Hüte verleihen ihm eine markante Silhouette. Das Epitheton acutoconica ("spitzkegelig") beschreibt genau diesen Hut.