╔══ Funde vom 10. September 20265 Beobachtungen
OrtSchweinbach
LebensraumAn Stammfüßen lebender und abgestorbener Bäume, an Stümpfen und Wurzeln von Laub- und Nadelholz
EssbarkeitNur gut durchgegart essbar; manche Menschen vertragen ihn nicht
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Honigfarbene bis olivbraune Hüte, die in dichten Büscheln an Stammfüßen wachsen
- │ ▸ Weißliche bis cremefarbene, am Stiel herablaufende Lamellen
- │ ▸ Zickzackförmiger Ring bzw. Ringzone am oberen Stiel
- │ ▸ Dunkle, dicht stehende Schüppchen in der Hutmitte
└─ Schwach parasitischer Pilz, dessen schwarze, schnurartige Rhizomorphen sich im Boden ausbreiten und Bäume schädigen können — das Myzel einer einzelnen Kolonie zählt zu den größten Lebewesen der Erde.
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OrtSchweinbach
LebensraumTotes oder absterbendes Holz von Holunder (selten anderen Laubhölzern)
EssbarkeitEssbar, fast ohne eigenen Geschmack
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Ohren- bis muschelförmiger, durchscheinend gallertiger Fruchtkörper
- │ ▸ Innenseite glatt, Außenseite geädert und faltig
- │ ▸ Nussbraun bis grauoliv, feucht gummiartig, trocken hart und brüchig
- │ ▸ Wächst einzeln oder reihenweise auf Totholz
└─ In der asiatischen Küche als Mu-Err bekannt; eingeweicht quillt er wieder zu gallertiger Konsistenz auf und wird für Suppen und Pfannengerichte verwendet.
OrtSchweinbach
LebensraumMykorrhiza-Partner von Fichte, Kiefer, Buche und Eiche
EssbarkeitAusgezeichneter Speisepilz
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Brauner Hut, feucht schmierig, hellerer Rand
- │ ▸ Festes weißes Fleisch, das nie blaut
- │ ▸ Junge Röhrenmündungen weiß, später olivgelb
- │ ▸ Dicker heller Stiel mit feinem weißem Netz
└─ Der berühmte Steinpilz Mitteleuropas und einer der begehrtesten Speisepilze; getrocknet wird sein nussiges Aroma noch intensiver.
└─ Ausgewachsenes Exemplar
OrtSchweinbach
LebensraumMykorrhiza-Partner von Buche, Birke, Fichte und Kiefer
EssbarkeitAusgezeichneter Speisepilz
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Goldgelber, trichterförmiger Hut mit welligem, unregelmäßigem Rand
- │ ▸ Stumpfe, gabelige Leisten (keine echten Lamellen), die am Stiel herablaufen
- │ ▸ Helles gelb-weißes, festes Fleisch
- │ ▸ Angenehm fruchtiger, aprikosenartiger Geruch
└─ Einer der begehrtesten Wildpilze Europas; hervorragend zum Trocknen geeignet.
OrtSchweinbach
LebensraumAuf toten Grashalmen, Seggen und Pflanzenresten an feuchten Stellen und in Nadelstreu
EssbarkeitOhne Speisewert
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Winzige, weiße bis cremefarbene Trichterlinge mit vertiefter Mitte und herablaufenden Lamellen
- │ ▸ Fadenförmiger, blasser Stiel, zur Basis hin dunkler
- │ ▸ Wachsartige, durchscheinende Hüte, die austrocknen und bei Feuchtigkeit wieder aufleben
- │ ▸ Wächst auf abgestorbenen Gräsern und Pflanzenstängeln, oft in Moos