╔══ Funde vom 2. September 202610 Beobachtungen
OrtSchweinbach
LebensraumLaub- und Nadelwälder, besonders unter Buche und Fichte
EssbarkeitStark giftig — enthält Ibotensäure und Muscimol
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Brauner Hut, dicht mit weißen Warzen besetzt
- │ ▸ Weiße Lamellen und weißer Stiel
- │ ▸ Zarter weißer Ring weit oben am Stiel, oberseits gerieft
- │ ▸ Abgesetzte rundliche Knolle mit krausem Ringwulst statt freiem Scheidensack
└─ Kann mit dem Perlpilz (Amanita rubescens) verwechselt werden, dessen Fleisch sich jedoch rosarot verfärbt.
OrtSchweinbach
LebensraumNadel- und Laubwald
EssbarkeitGiftig
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Hut: Lehmbraun bis milchkaffefarben
- │ ▸ Gelbe Poren
- │ ▸ Stiel mit hell- bis bräunlichgelben Netz bedeckt
- │ ▸ Bei Reife: ocherbrauner Stiel
- │ ▸ An Druckstellen dunkelblau
└─ Extrem bitterer Geschmack; schon kleine Stücke verderben ein ganzes Gericht
OrtKankerbach
LebensraumMoosige Nadelwälder, besonders unter Fichte
EssbarkeitGuter Speisepilz
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Hohler, trompetenförmiger Hut, graubraun bis braun
- │ ▸ Graue, runzelige Adern statt echter Lamellen unter dem Hut
- │ ▸ Hohler, gelbbrauner Stiel, zur Basis hin erweitert
- │ ▸ Wächst oft büschelig in moosigen Flecken
└─ Erscheint spät in der Saison; getrocknet entwickelt er ein feines Aroma.
OrtKankerbach
LebensraumAuf dem Boden an feuchten Orten: Wege, Gräben, Bachufer, schattige Hänge
EssbarkeitEssbar, fast ohne eigenen Geschmack
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Lachs- bis fleischroter, trichter- bis trompetenförmiger Gallertpilz
- │ ▸ Gelappter, welliger, oft zurückgeschlagener Rand
- │ ▸ Innenseite mit feinen Adern und Rillen
- │ ▸ Bei Reife überzieht weißliches Sporenpulver die Außenseite
└─ Auch als ›Salmon Salad‹ bekannt; die glänzenden lachsfarbenen Trichter sind in feuchten Wäldern unverwechselbar.
OrtKankerbach
LebensraumLaub- und Nadelwald, oft bei Buche und Eiche, gesellig in Gruppen
EssbarkeitEssbar, aber geschmacklich unbedeutend; Vorsicht vor giftigen Verwechslungspartnern (z. B. violetten Schleierlingen)
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Frisch leuchtend violett gefärbter Fruchtkörper
- │ ▸ Wachsige, weitständige dicke Lamellen
- │ ▸ Faseriger, zäher Stiel
- │ ▸ Farbe verblasst beim Altern und Trocknen schnell zu blassem Beige
└─ Der Name spielt darauf an, wie leicht die violette Farbe täuscht — ist sie erst verblasst, verschwindet der Pilz optisch im Waldboden und wird leicht übersehen.
OrtKankerbach
LebensraumAuf Laubstreu in Laub- und Nadelwäldern, besonders unter Buche und Eiche
EssbarkeitGiftig — wie viele Schirmlinge verdächtig, Magen-Darm-Beschwerden zu verursachen
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Weißer Hut mit rötlich-braunen, wolligen Schuppen, zur Mitte dichter
- │ ▸ Schlanker Stiel mit faserig-wolliger Zone statt festem Ring und weißfilzig überfaserten Stielbasis („wollig gestiefelt“)
- │ ▸ Weiße, freie Lamellen und weißes Sporenpulver
- │ ▸ Hut anfangs glockig-kegelig, dann flach gewölbt
OrtKankerbach
LebensraumWaldlichtungen und Wegränder, auf dem Boden zwischen Laub und Moos
EssbarkeitJung essbar, solange das Fleisch innen reinweiß und fest ist
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Runder, birnenförmiger Fruchtkörper mit kleinen spitzen Warzen/Stacheln
- │ ▸ Jung weiß, mit zunehmendem Alter beige bis bräunlich
- │ ▸ Kleine Öffnung (Pore) an der Spitze, durch die die Sporen als Staubwolke ausgestoßen werden
└─ Die Warzen bilden ein charakteristisches Mosaikmuster auf dem Hut. Bei Reife entlässt ein Klopfen auf den Stäubling eine Wolke olivbrauner Sporen durch die Scheitelpore.
└─ Möglicherweise Bovista pusilla
OrtSchweinbach
LebensraumWaldlichtungen und Wegränder, auf dem Boden zwischen Laub und Moos
EssbarkeitJung essbar, solange das Fleisch innen reinweiß und fest ist
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Runder, birnenförmiger Fruchtkörper mit kleinen spitzen Warzen/Stacheln
- │ ▸ Jung weiß, mit zunehmendem Alter beige bis bräunlich
- │ ▸ Kleine Öffnung (Pore) an der Spitze, durch die die Sporen als Staubwolke ausgestoßen werden
└─ Die Warzen bilden ein charakteristisches Mosaikmuster auf dem Hut. Bei Reife entlässt ein Klopfen auf den Stäubling eine Wolke olivbrauner Sporen durch die Scheitelpore.
OrtSchweinbach
LebensraumWaldlichtungen und Wegränder, auf dem Boden zwischen Laub und Moos
EssbarkeitJung essbar, solange das Fleisch innen reinweiß und fest ist
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Runder, birnenförmiger Fruchtkörper mit kleinen spitzen Warzen/Stacheln
- │ ▸ Jung weiß, mit zunehmendem Alter beige bis bräunlich
- │ ▸ Kleine Öffnung (Pore) an der Spitze, durch die die Sporen als Staubwolke ausgestoßen werden
└─ Die Warzen bilden ein charakteristisches Mosaikmuster auf dem Hut. Bei Reife entlässt ein Klopfen auf den Stäubling eine Wolke olivbrauner Sporen durch die Scheitelpore.
OrtKankerbach
LebensraumTotes oder sterbendes Laubholz
EssbarkeitJung essbar; klein und zäh
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Strahlig angeordnete gespaltene Blättchen; jedes fertile Blättchen der Länge nach gespalten
- │ ▸ Kleine, weißgraue, dicht filzig behaarte Hüte
- │ ▸ Ohne Stiel
- │ ▸ Fächer- oder halbkreisförmig
- │ ▸ Zahlreiche Fruchtkörper in Gruppen am Ast
└─ Trocken krümmen sich die Spaltkanten der Blättchen ein, um die Sporenoberfläche zu schützen; bei Feuchtigkeit öffnen sie sich wieder.
└─ trocken