╔══ Funde vom 27. September 20265 Beobachtungen
LebensraumGärten, Holzhäcksel und gestörte Standorte, auch Laubwälder
EssbarkeitUngenießbar — Fäulnisgeruch
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Beginnt als weißliches, ledriges „Ei" an der Basis
- │ ▸ Entfaltet 4–6 (selten 8) leuchtend rote, tentakelartige Arme
- │ ▸ Innenseiten mit dunkelolivbrauner Sporenmasse (Gleba) bedeckt
- │ ▸ Kräftiger Geruch nach verrottendem Fleisch
└─ Stammt ursprünglich aus Australasien, heute in Europa weit verbreitete Neobiota; der Geruch lockt Fliegen an, die die Sporen verbreiten.
LebensraumBei Fichten (Picea), seltener im Mischwald, vom Flachland bis subalpin
EssbarkeitEssbar
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Oranger bis möhrenroter Hut mit schwachen konzentrischen Zonen, mit dem Alter grünend
- │ ▸ Orangefarbene, später grünliche Milch, die sich an der Luft schwach orange verfärbt
- │ ▸ Lamellen verfärben sich bei Verletzung grün
- │ ▸ Stiel ohne deutliche Gruben; Milch mild bis schwach bitter, nie brennend
LebensraumBei Fichten (Picea), seltener im Mischwald, vom Flachland bis subalpin
EssbarkeitEssbar
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Oranger bis möhrenroter Hut mit schwachen konzentrischen Zonen, mit dem Alter grünend
- │ ▸ Orangefarbene, später grünliche Milch, die sich an der Luft schwach orange verfärbt
- │ ▸ Lamellen verfärben sich bei Verletzung grün
- │ ▸ Stiel ohne deutliche Gruben; Milch mild bis schwach bitter, nie brennend
LebensraumWaldlichtungen und Wegränder, auf dem Boden zwischen Laub und Moos
EssbarkeitJung essbar, solange das Fleisch innen reinweiß und fest ist
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Runder, birnenförmiger Fruchtkörper mit kleinen spitzen Warzen/Stacheln
- │ ▸ Jung weiß, mit zunehmendem Alter beige bis bräunlich
- │ ▸ Kleine Öffnung (Pore) an der Spitze, durch die die Sporen als Staubwolke ausgestoßen werden
└─ Die Warzen bilden ein charakteristisches Mosaikmuster auf dem Hut. Bei Reife entlässt ein Klopfen auf den Stäubling eine Wolke olivbrauner Sporen durch die Scheitelpore.
LebensraumNadelwälder, Mykorrhiza-Partner von Fichte und Kiefer
EssbarkeitJung genießbar, aber oft bitter
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Großer brauner Hut mit groben, dunkelbraunen, dachziegelartigen Schuppen
- │ ▸ Graubraune, brechbare Stacheln statt Lamellen unter dem Hut
- │ ▸ Wird mit zunehmendem Alter weit trichterförmig, teils mit grünlichen Zonen
- │ ▸ Kräftiger, graubrauner Stiel
└─ Häufig stark bitter; der bittere Geschmack lässt sich durch Kochen nicht entfernen, sodass die meisten Funde unbrauchbar sind.