╔══ Funde vom 4. September 20263 Beobachtungen
OrtEibsee
LebensraumAn Stümpfen und Stämmen von Laubbäumen, besonders Buche; selten an Nadelholz
EssbarkeitUngenießbar — holzig und zäh
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Großer, abgeflachter graubrauner Porling mit matter, krustiger Oberseite
- │ ▸ Weiße Porenschicht, die bei Kratzern dauerhaft braun wird
- │ ▸ Konzentrische Zuwachszonen auf der Oberseite
- │ ▸ Holzartig harter, mehrjähriger Fruchtkörper
└─ Völlig holzig, kann er jahrelang erhalten bleiben. Ritzt man die frische weiße Unterseite mit einem Stock an, bleibt das Bild dauerhaft erhalten — daher auch der Name Malerpilz.
└─ Test für den Malerpilz: Auf den weißen Poren zeichnen – an den berührten Stellen sollten sie nachdunkeln.
OrtEibsee
LebensraumLaub- und Nadelwaldboden, oft auf kalkhaltigen oder sandigen Böden
EssbarkeitGiftig — nicht verzehren
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Seidig-faseriger Hut in blassem Beige, später rötlichbraun, radial aufreißend
- │ ▸ Jung kegelig-glockig, später mit fleischigem Buckel
- │ ▸ Cremeweiße bis blassbraune, angewachsene Lamellen
- │ ▸ Schlanker, faseriger Stiel ohne Ring
└─ Enthält den Giftstoff Muscarin. Viele Risspilz-Arten sehen sich zum Verwechseln ähnlich; Pilze dieser Gattung sollten deshalb nie gesammelt und gegessen werden.
└─ Identität unsicher.
OrtEibsee
LebensraumAn toten und absterbenden Ästen und Stämmen von Buche, seltener Eiche
EssbarkeitNach gründlichem Waschen essbar, aber wegen des schleimigen Huts von geringem Speisewert
├─ Bestimmungsmerkmale
- │ ▸ Porzellanweißer, glänzender, schleimiger Hut, zur Mitte hin graubräunlich
- │ ▸ Breite, entfernt stehende, weiße Lamellen
- │ ▸ Schlanker weißer Stiel mit hinfälligem, bald abstreifbarem Ring
- │ ▸ Wächst büschelig an totem und absterbendem Buchenholz